Vermutlich machte die Reblaus und andere Schädlinge den Rebstöcken am Hang "untere Rebe" in Niederrohrdorf im 19. Jahrhundert den Garaus. Dann gab es eine lange Pause, Erst 2012 belebte ich den Rebbau wieder. Ich pflanzte auf dem ehemaligen Rebberg auf ungefähr 35 Aren neue Rebstöcke als Ergänzung zu meinem Ackerbaubetrieb.

Die Arbeiten im Rebberg bestehen grösstenteils aus zeitintensiver Handarbeit.

Seit 2015 keltere ich aus den Trauben selber meinen eigenen Wein.

Ich achte auf einen naturnahen und schonenden Umgang mit der Natur. Die drei angepflanzten Rebsorten zeigen sich recht resistent gegen den Echten und Falschen Mehltau (Piwi Sorten). Zwischen den Rebzeilen wachsen Gräser, Blumen und Kräuter. Unzähligen Bodenlebewesen, Insekten und Schmetterlingen wird so eine Lebensgrundlage geboten. 

Diese Vielfalt steht für einen geschlossenen Naturkreislauf und ein natürliches Produkt.

Weine mit Charakter!

Piwi-Weine: Das sind pilzwiderstandsfähige Sorten, die mit weniger Fungiziden behandelt werden müssen. Themen wie Artenschwund, Klimaerwärmung, nachhaltigere Landwirtschaft und auch neue Geschmacksrichtungen stehen bei der Produktion im Fokus!
Gleichzeitig ist es ein Beitrag zur Lösung der Pestizidproblematik.